{"id":643,"date":"2019-06-18T11:50:13","date_gmt":"2019-06-18T09:50:13","guid":{"rendered":"https:\/\/riscdev.syso.ch\/?page_id=643"},"modified":"2021-10-04T21:14:18","modified_gmt":"2021-10-04T19:14:18","slug":"details-fuer-funker","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/riscdev.syso.ch\/de\/jota-joti\/details-fuer-funker\/","title":{"rendered":"Details f\u00fcr Funker"},"content":{"rendered":"<div class=\"pmb-print-this-page wp-block-button\"> <a href=\"https:\/\/riscdev.syso.ch?print-my-blog=1&#038;post-type=page&#038;statuses%5B%5D=publish&#038;rendering_wait=0&#038;columns=1&#038;font_size=normal&#038;image_size=medium&#038;links=parens&#038;show_site_title=1&#038;show_site_tagline=1&#038;show_site_url=1&#038;show_date_printed=1&#038;show_title=1&#038;show_date=1&#038;show_categories=1&#038;show_featured_image=1&#038;show_content=1&#038;format=print&#038;pmb-post=643&#038;lang=de\" class=\"button button-secondary wp-block-button__link\">Print \ud83d\udda8<\/a> <a href=\"https:\/\/riscdev.syso.ch?print-my-blog=1&#038;post-type=page&#038;statuses%5B%5D=publish&#038;rendering_wait=0&#038;columns=1&#038;font_size=normal&#038;image_size=medium&#038;links=include&#038;show_site_title=1&#038;show_site_tagline=1&#038;show_site_url=1&#038;show_date_printed=1&#038;show_title=1&#038;show_date=1&#038;show_categories=1&#038;show_featured_image=1&#038;show_content=1&#038;format=pdf&#038;pmb-post=643&#038;lang=de\" class=\"button button-secondary wp-block-button__link\">PDF \ud83d\udcc4<\/a> <a href=\"https:\/\/riscdev.syso.ch?print-my-blog=1&#038;post-type=page&#038;statuses%5B%5D=publish&#038;rendering_wait=0&#038;columns=1&#038;font_size=normal&#038;image_size=medium&#038;links=include&#038;show_site_title=1&#038;show_site_tagline=1&#038;show_site_url=1&#038;show_date_printed=1&#038;show_title=1&#038;show_date=1&#038;show_categories=1&#038;show_featured_image=1&#038;show_content=1&#038;format=ebook&#038;pmb-post=643&#038;lang=de\" class=\"button button-secondary wp-block-button__link\">eBook \ud83d\udcf1<\/a><\/div>\n<p><em><strong>Hinweis: Der prim\u00e4re Adressat dieses Kapitels sind die Funkamateure.  Entsprechend enth\u00e4lt der Text teilweise Fachbegriffe aus dem  Amateurfunk, die einem Laien nicht verst\u00e4ndlich sind.<\/strong><\/em> <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"has-vivid-red-color has-text-color\">Aktuell<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#ffeedd\"><strong>Am 11. und 13. Oktober  2021<\/strong> den Codeplug f\u00fcrs DMR-Brandmeister-Netzwerk mit den JOTA-Talking-Groups testen:<br>Alle Infos im Beitrag &#8222;DMR TG907xx testen vor dem JOTA&#8220; auf <a href=\"https:\/\/riscdev.syso.ch\/de\/dmr-tg907xx-testen\/\" data-type=\"post\" data-id=\"2592\">deutsch<\/a> bzw. <a href=\"https:\/\/riscdev.syso.ch\/fr\/testez-dmr-tg907xx\/\">franz\u00f6sisch<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p> <br> <\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"ziele_des_jota\">Ziele des JOTA (Jamboree on the Air)<\/h2>\n\n\n\n<p>Das JOTA hat zum Ziel, Pfadis in Kontakt mit anderen Pfadis aus einer  anderen Region, einem anderen Land oder sogar einem anderen Kontinenten zu  bringen. Im Zentrum steht der Dialog zwischen den Pfadis. Im Gespr\u00e4ch  besteht die M\u00f6glichkeit, seinen Gespr\u00e4chspartner, seine T\u00e4tigkeit und  Erlebnisse in der Pfadibewegung und sein Land kennen zu lernen. Das heisst, es sind interessante Unterhaltungen von Pfadis zu Pfadis  anzustreben. Eine Funkverbindung soll solange dauern wie die beiden  Gespr\u00e4chspartner es wollen. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das JOTA ist kein Funk-Contest!<\/strong> Keinenfalls soll ein QSO auf Call und Rapport (\u201e59\u201c) gezielt beschr\u00e4nkt und ein interessantes Gespr\u00e4ch zwischen den Pfadis bewusst verhindert werden, um m\u00f6glichst viele Verbindungen zu generieren oder ein Pile-up abarbeiten zu wollen. <\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"rolle_des_funkers_am_jota\">Rolle des Funkers am JOTA<\/h2>\n\n\n\n<p> Als Funkamateur bist du am JOTA&#8230; <\/p>\n\n\n\n<ul><li>ein <strong>Experte<\/strong>, der anderen gerne von seinem Hobby erz\u00e4hlt und die Technik dahinter den Kindern und Jugendlichen <strong>altersgerecht<\/strong> zu erl\u00e4ren versucht;<\/li><li>ein <strong>Motivator<\/strong>, der den Kindern die Scheu nimmt, selbst mal ans Mikrofon zu sitzen;<\/li><li>ein <strong>Betreuer<\/strong>, der den Kindern hilft, sich am Funk zurecht zu finden (Buchstabieralphabet, \u2026);<\/li><li>ein <strong>Dienstleister<\/strong>,  der an diesem Wochenende den Pfadis den Zugang zum Amateurfunk erm\u00f6glicht und die eigenen Anspr\u00fcche an ein Funk-Wochenende (Contest, DXCC-Jagd, usw.) zur\u00fcckstellt. <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Stelle das Funker-Team bitte anhand diesen Anfordernissen zusammen. Dazu ben\u00f6tigst du im Funk-Team Personen, die auf Kinder und Jugendlichen zugehen und mit  ihnen umgehen k\u00f6nnen. Kinder und Jugendliche wollen Technik anschauen,  anfassen und begreifen. Dabei sind sie oftmals ungeduldig, was lange Wartezeiten oder zu abstrakte Erkl\u00e4rungen betrifft. Bei Erkl\u00e4rungen  solltest du dich deshalb aufs Wesentliche konzentrieren und  Zusammenh\u00e4nge in einfachen Worten erkl\u00e4ren. Als Funkamateur leitest du  die Gruppe, erm\u00f6glichst Funkerfahrungen, legst aber auch Spielregeln fest und sorgst f\u00fcr deren Einhaltung. Dabei wirst du von den  Pfadileiterinnen und -leitern unterst\u00fctzt. <\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"vorbereitung_als_funker\">Verantwortungsbereiche<\/h2>\n\n\n\n<p>An einem JOTA-JOTI-Anlass gibt es drei Verantwortungsbereiche: <\/p>\n\n\n\n<ul><li><strong>Weekend- und Pfadiprogramm<\/strong>, zust\u00e4ndig f\u00fcr die Organisation und die Durchf\u00fchrung des JOTA-JOTI-Anlasses inklusive aller Programminhalte und Ansprechpartner f\u00fcr die teilnehmenden Pfadis und deren Eltern;<\/li><li><strong>Funk<\/strong>, zust\u00e4ndig f\u00fcr Funktechnik und den Funkbetrieb; <\/li><li><strong>Internet-Technik<\/strong>, zust\u00e4ndig f\u00fcr die Bereitstellung und den Betrieb des Internetzugangs. <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Diese drei Verantwortungsbereiche m\u00fcssen bei der Planung und Durchf\u00fchrung zusammenarbeiten. <\/p>\n\n\n\n<p>Der <strong>Verantwortungsbereich Funk<\/strong> besteht aus einem lizenzierten  Funkamateur, der diesen Verantwortungsbereich leitet, und weiteren  Personen, welche von Vorteil ebenfalls Funkamateure sind. <br><\/p>\n\n\n\n<h2>Aktivit\u00e4ten im Funkraum dem Alter anpassen<\/h2>\n\n\n\n<h5>Altersgerechte Aktivit\u00e4ten<\/h5>\n\n\n\n<p><strong>Einf\u00fchrung aufs Wesentliche beschr\u00e4nken<\/strong><br>Um Kinder und Jugendliche zu begeistern, muss der Funk erlebbar sein.  Beschr\u00e4nke die thematische Einf\u00fchrung aufs Notwendige und mache dann mit  den Kinder und Jugendlichen erste Funkverbindungen. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aufs geduldige Warten muss ein Erfolg folgen<\/strong><br>Der Funkamateur ist sich gewohnt, sich in Geduld zu \u00fcben und  minutenlang selbst CQ zu rufen, das Band von einem Ende zum anderen Ende  nach Funkpartner abzusuchen oder zu versuchen, ein Pile-up zu knacken.  F\u00fcr Kinder wirkt dies wenig spannend. Deshalb muss sich nach  allersp\u00e4testens drei Minuten ein kleiner Erfolg einstellen, um die  Neugier und das Interesse aufrecht zu erhalten. Ist der Funkbetrieb auf  Kurzwelle nicht bereits am Laufen, so empfiehlt es sich, erst mit einem  sicheren Wert zu beginnen, z.B. mit einem QSO \u00fcber ein Relais oder \u00fcber  DMR, um den Kindern ein erstes Erfolgserlebnis zu geben, d.h. eine  gemachte Funkverbindung. Darauf aufbauend kann man sich dann der  Kurzwelle zuwenden bzw. ein zweiter Funkamateur hat zwischenzeitlich die  Vorarbeit geleistet und einen Gespr\u00e4chspartner auf Kurzwelle gesucht. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>KW nur f\u00fcr ge\u00fcbte Ohren<\/strong><br>F\u00fcr unge\u00fcbte Ohren sind die (leicht verzerrten) Stimmen im Rauschen  einer KW-Verbindung nur schwer verst\u00e4ndlich. Dies f\u00fchrt sogar dazu, dass  selbst wenn der Funkamateur die Verst\u00e4ndlichkeit f\u00fcr bereits sehr gut  einstuft, es f\u00fcr ein Kind noch immer ein unverst\u00e4ndliches Gebrabbel im  Rauschen ist und noch kaum ein Wort versteht. Funkverbindungen auf KW  mit Kindern sind nur dann sinnvoll, wenn die Verst\u00e4ndlichkeit excellent  ist. In allen anderen F\u00e4llen lohnt sich ein Ausweichen auf FM-Relaisfunk  oder auf DMR. Je \u00e4lter die Jugendlichen sind, desto besser sind auch  sie bef\u00e4higt, verrauschte Stimmen auf KW verstehen zu k\u00f6nnen. Hier muss  die Aktivit\u00e4t dem jeweiligen Alter angepasst werden. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dialoge anstatt DXCC-Jagd<\/strong><br>F\u00fcr einen technisch-interessierten Pfadi ist das Zustandekommen von Funkverbindungen bereits ein Erlebnis. F\u00fcr jeden anderen Pfadi ist Funk bloss Mittel zum Zweck. Da ist die Kontaktaufnahme mit anderen Pfadi im Vordergrund und das Gespr\u00e4ch mit anderen Pfadis \u00fcber den Funk das Erlebnis. Generell sind deshalb mittellange QSO zielf\u00fchrend, bei dem sich die teilnehmenden Pfadi und Funker ins Gespr\u00e4ch kommen.<br> <\/p>\n\n\n\n<h5>Altersgerechte Informationsvermittlung<\/h5>\n\n\n\n<p><strong>Unterschiedliches Vorwissen<\/strong><br>Bei den teilnehmenden Kinder und Jugendlichen wird es solche haben, die z.B. von fr\u00fcheren JOTA-Anl\u00e4ssen schon einiges \u00fcber Funk und Amateurfunk wissen, und solche, f\u00fcr die alles neu und unbekannt. Die Teilnehmer werden voraussichtlich zwischen 11 und 16 sein. Entsprechend unterschiedlich ist ihr bisheriges Schulwissen, auf welches du dich abst\u00fctzen kannst.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jugendliche wollen den Nutzen erkennen<\/strong><br>Kinder und Jugendlichen muss man die Technik erlebbar machen. Im Vordergrund steht der Nutzen. Kinder wollen Antworten auf simple Fragen wie: Was kann ich damit machen? Wieso brauche ich das? Was kann ich damit machen, was ich mit meinem Handy oder Notebook nicht machen kann?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Einfache Fragen \u2013 einfache Antworten<\/strong><br>Auch bei der Funktechnik haben die Kinder zuerst ganz einfache Fragen: <\/p>\n\n\n\n<ul><li>Wie kommt das Funksignal von hier bis nach Australien? \u2192 Reflektion und mehrere Hops<\/li><li> Warum kann ich mit meinem privaten PMR-Funkger\u00e4t nur um die Ecke und der Funkamateur mit seinem FM-Handy viel weiter? \u2192 Relais auf dem H\u00fcgel<\/li><li> Was sind Relais?<\/li><li> Wie funktioniert DMR? \u2192 von hier zum Relais, und dann \u00fcber Internet-Netzwerk<\/li><li> Wieso ist die Verst\u00e4ndlichkeit beim kleinen DMR-Handy so viel besser als bei der grossen KW-Station?<\/li><li> Mit DMR und Kurzwelle kann weltweit kommuniziert werden: Wieso ist das DMR-Handy winzig klein w\u00e4hrend das KW-Ger\u00e4t gross ist und grosse Antennen ben\u00f6tigt?<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Theorie aufs Wesentliche beschr\u00e4nken<\/strong><br>Beschr\u00e4nke dich bei der Wissensvermittlung auf das Wesentliche. Ein Beispiel: Interessant ist, dass Funkwellen an der Ionosph\u00e4re reflektiert wird und diese Ionosph\u00e4re irgendwo weit oberhalb der Wolken sich befindet. Dass diese Schichten F1 und F2 heissen und leicht unterschiedliche Eigenschaften haben, interessiert nur uns Funkamateure, aber nicht die Kinder, die vorerst die groben Zusammenh\u00e4nge kennenlernen wollen. Anderes Beispiel: Beim DMR geht es um dir grossen Zusammenh\u00e4nge (vom Handy zum Relais und von dort \u00fcbers Internet) und nicht um technische Details wie das TDMA-Zeitschlitzverfahren. <\/p>\n\n\n\n<p>Haben anschliessend die Kinder und Jugendlichen weiterf\u00fchrende Fragen und interessieren sich f\u00fcr die Technik dahinter, dann kannst du gerne weiter in die Tiefe gehen (solange die Betreuung der anderen, an der Funkstation anwesenden Kinder durch einen anderen Funkamateur sichergestellt ist).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hilfsmittel bereitstellen<\/strong><br>Sei darauf vorbereitet, dass ein teilnehmender Pfadi keine Vorkenntnisse mitbringt. Entsprechend sind ein paar Hilfestellungen bereitzustellen, damit ein Kind bei seinem ersten QSO nicht v\u00f6llig \u00fcberfordert ist. Konkret empfiehlt es sich, folgende Unterlagen bereitzustellen:<\/p>\n\n\n\n<ul><li> Auf dem Funktisch befindet sich<ul><li> die Buchstabier-Tabelle (Alpha, Bravo \u2026)<\/li><li> der eigene QTH-Locator, bei dem die Buchstaben ausgeschrieben sind (d.h. nicht bloss JN26RW sondern \u201eJuliet November Zwei Sechs Romeo Whisky\u201c), damit die Kinder nur stur ablesen k\u00f6nnen.<\/li><li> der Text f\u00fcr den Aufruf vollst\u00e4ndig ausgeschrieben (Bsp: \u201eCQ Jamboree, CQ Jamboree, de Hotel Bravo Neun Juliett Alpha Mike\u201c).<\/li><\/ul><\/li><li>Jedes Kind schreibt \u2013 bevor es ans Mikrofon sitzt \u2013 seinen Vornamen mit den Buchstabierw\u00f6rtern auf (Beispiel: \u201eSierra Alpha November Delta Romeo Alpha\u201c). So kann das Kind vom Blatt ablesen, wenn es seinen Namen am Funk buchstabieren soll.<\/li><li>An der Wand h\u00e4ngt als Poster die Buchstabiertabelle, damit auch alle Anwesenden im Raum jederzeit die Buchstabiertabelle konsultieren k\u00f6nnen, wenn am Funk jemand am Buchstabieren ist.<\/li><li>An der Wand h\u00e4ngt eine Karte von Europa mit den Amateurfunk-Landeskennern (Beispiel: <a href=\"https:\/\/www.darc.de\/fileadmin\/filemounts\/referate\/ajw\/Onlinelehrgang\/bv06\/Europa.png\">https:\/\/www.darc.de\/fileadmin\/filemounts\/referate\/ajw\/Onlinelehrgang\/bv06\/Europa.png<\/a> )<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Die Unterlagen auf dem Funktisch sind von Vorteil laminiert oder aber in mehrfacher Ausf\u00fchrung verf\u00fcgbar, um sie ggf. w\u00e4hrend des Wochenendes ersetzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"fixe-aktivitaeten\">Fixe Aktivit\u00e4ten beim JOTA-JOTI-Anlass<\/h2>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich entscheidet jede Pfadi-Gruppe selbst, wann und wie sie am JOTA-JOTI-Anlass teilnimmt und welche Aktivit\u00e4ten angeboten werden. Damit der Grundgedanke des JOTA-JOTI-Anlasses bez\u00fcglich Kontaktaufnahme mit anderen Pfadi \u00fcberregional und weltweit zum Tragen kommt, wird empfohlen, die folgenden Funkaktivit\u00e4ten ins Programm aufzunehmen:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sonntag, 09h00 MESZ<\/strong><br><strong>JOTA-Sked auf 80m f\u00fcr Schweizer<\/strong> Pfadigruppen und Einzelteilnehmer.<br><strong>Sprachen: Deutsch und Franz\u00f6sisch<\/strong> (ohne \u00dcbersetzung in die andere Sprache)<br>Frequenz: 3.670 MHz SSB \u00b1QRM<\/p>\n\n\n\n<p>Sowie wahlweise je nach Sprache der Pfadigruppe der entsprechende JOTA-Sked auf DMR im Brandmeister-Netzwerk:<\/p>\n\n\n\n<ul><li><strong>deutschsprachiger Sked international auf DMR<\/strong> : Sonntag, 10:00 Uhr Lokalzeit, DMR-Brandmeister-Netzwerk: <strong>TG 90710<\/strong> (TG JOTA weltweit deutschsprachig)<\/li><li><strong>franz\u00f6sischsprachiger Sked international  auf DMR <\/strong>: Sonntag, 11:00 Uhr Lokalzeit, DMR-Brandmeister-Netzwerk: <strong>TG 90737<\/strong> (TG JOTA weltweit franz\u00f6sischsprachig)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Weitere Skeds, die dieses Jahr stattfinden, <\/strong>sind auf der Seite <a href=\"https:\/\/riscdev.syso.ch\/de\/jota-joti\/neu-am-jota-joti-2021\/\">&#8222;Neuerungen im 2021&#8220;<\/a> publiziert.<\/p>\n\n\n\n<p>Der typische Ablauf einer JOTA-Funkrunde ist im Abschnitt &#8222;<a href=\"https:\/\/riscdev.syso.ch\/jota-joti\/details-fuer-funker\/#ablauf-schweizer-runden\">Ablauf der Schweizer Runden auf Kurzwelle und DMR<\/a>&#8220; erl\u00e4utert.<\/p>\n\n\n\n<h2>Besonderheiten des JOTA<\/h2>\n\n\n\n<h5>Kinder erhalten Sprecherlaubnis am Funk<\/h5>\n\n\n\n<p>Mit dem BAKOM ist vorbesprochen, dass jeweils am JOTA allen angemeldeten Gruppen eine Sprecherlaubnis erteilt wird so dass auch Kinder- und Jugendliche ohne Amateurfunklizenz unter der engen Betreuung eines Funkamateurs ans Mikrofon sitzen und die Frequenzen des Amateurfunks nutzen d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p> Die Sprecherlaubnis des BAKOM ist an folgende Bedingungen gekn\u00fcpft:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Die Sprechfreigabe gilt nur f\u00fcr die rechtzeitig angemeldeten und in der Gruppenliste aufgef\u00fchrten Funkstationen (Das heisst: Die Gruppen m\u00fcssen sich <strong>beim RISC-Team PBS<\/strong> f\u00fcrs JOTA angemeldet haben). <\/li><li>Die Verbindung muss die ganze Zeit von einem lizenzierten Funkamateur \u00fcberwacht werden.<\/li><li>Dem Rufzeichen ist der Operator-Name (Pfadiname oder Vorname) anzuf\u00fcgen (Beispiel: &#8222;HB9JAM Operator Zwirbel&#8220;).<\/li><li>Anwesende HB3er d\u00fcrfen (unter Aufsicht) unter der Verwendung des HB9-er Stationsrufzeichens ebenfalls auf allen B\u00e4ndern aktiv sein. <\/li><\/ul>\n\n\n\n<h5>JamPuz-Code<\/h5>\n\n\n\n<p>Am JOTA-JOTI gibt es ein weltweites Bingo-Spiel namens \u201eJamPuz\u201c. Jede teilnehmende Gruppe hat einen JamPuz-Code. Dieser wird bei jedem Kontakt zwischen zwei Gruppen ausgetauscht. Selbst wenn die eigene Gruppe an diesem Bingo-Spiel nicht teilnimmt, ist es h\u00f6flich, den eigenen JamPuz-Code bekannt zu geben, wenn man vom Gespr\u00e4chspartner danach gefragt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Erkundige dich vor dem Anlass beim Pfadileiter nach dem eigenen JamPuz-Code.<\/p>\n\n\n\n<h5>Pfadiname &#8211; eine regionale Besonderheit<\/h5>\n\n\n\n<p>In der Deutschweiz hat jeder Pfadi einen Pfadinamen. Wenn du einen Pfadi nach seinem Namen fragst, wird er dir automatisch seinen Pfadinamen nennen und nicht seinen Vornamen. In der Westschweiz sind Pfadinamen eher selten. Und im Ausland sind Pfadinamen mehrheitlich unbekannt. Dies ist bei der Funkverbindung zu ber\u00fccksichtigen: Bei einer Funkverbindung zwischen zwei Deutschschweizern ist es sinnvoll dass sich die Kinder mit ihrem Pfadinamen vorstellen. Bei einer Auslandverbindung verwendet man von Beginn her besser die Vornamen, um keine Verwirrung zu stiften.<\/p>\n\n\n\n<h5>CQ Jamboree, Pfadi-Frequenzen, JOTA-DMR-Talkgroups, usw.<\/h5>\n\n\n\n<p>Die funkenden Pfadis (Radio Scouts)<br>&#8211; verwenden <strong>einen eigenen CQ-Ruf<\/strong>,<br>&#8211; verwenden <strong>eigene Rufzeichen-Zus\u00e4tze<\/strong>,<br>&#8211; haben<strong> fixe Frequenzen auf den Kurzwellen-B\u00e4ndern<\/strong> vereinbart, und<br>&#8211; haben <strong>eigene Sprechgruppen im DMR<\/strong>-Brandmeister-Netzwerk.<br>Alle Infos dazu findest du <a href=\"https:\/\/riscdev.syso.ch\/risc\/amateurfunk\/\">hier<\/a>. <\/p>\n\n\n\n<p>Unbedingt den <a href=\"https:\/\/riscdev.syso.ch\/risc\/amateurfunk\/\">CQ-Ruf und die Rufzeichen-Zus\u00e4tze f\u00fcrs JOTA<\/a> verwenden. Damit wirst du als JOTA-Station von anderen JOTA-Stationen erkannt und kontaktiert. Aus dem gleichen Grund lohnt es sich, sich auf oder in der N\u00e4he der <a href=\"https:\/\/riscdev.syso.ch\/risc\/amateurfunk\/\">Pfadi-Funkfrequenzen<\/a> zu positionieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Programmierung der <a href=\"https:\/\/riscdev.syso.ch\/risc\/amateurfunk\/\">neun Pfadi-Sprechgruppen<\/a> ist mit erheblichem Aufwand verbunden. Doch dieser lohnt sich, weil den Kindern damit weltweiten Funkverkehr in guter Verst\u00e4ndlichkeit geboten werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf 2m gelten die normalen Aufruf-Frequenzen (FM 145.500 MHz, SSB 144.300 MHz). F\u00fcr Funkverbindungen in deutscher Sprache oder f\u00fcr den direkten Kontakt zwischen den Gruppen eignen sich auch die verschiedenen Relais. Zum Beispiel:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>\n\tRelais Pilatus: 438.800 MHz FM mit\n\tCTCSS 71.9 Hz\n\t<\/li><li>\n\tRelais S\u00e4ntis: 438.750 MHz FM mit\n\tCTCSS 71.9 Hz oder C4FM\n\t<\/li><li>\n\tRelais Niesen:439.050 MHz FM mit\n\tCTCSS 94.8 Hz\n<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h5>Contest-freie Bereiche auf Kurzwelle w\u00e4hrend WAG-Contest am JOTA-Wochenende<\/h5>\n\n\n\n<p>Am gleichen Wochenende wie das JOTA-JOTI findet jeweils ab Samstag 17:00 MESZ der WAG-Contest (Worked-all-Germany) statt. Entsprechend \u00fcberm\u00e4ssig stark belegt sind die B\u00e4nder bei uns in Mitteleuropa. Das internationale JOTA-JOTI-Team hat mit dem WAG-Veranstalter contestfreie Bereiche definiert, um besser aneinander vorbeizukommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die contestfreien Bereiche w\u00e4hrend des WAG-Contests sind:<\/p>\n\n\n\n<h6>Sprechfunk (SSB):<\/h6>\n\n\n\n<ul><li>80-Meter-Band: 3.650 \u2013 3.700 MHz<\/li><li>40-Meter-Band: 7.080 \u2013 7.140 MHz<\/li><li> 20-Meter-Band: 14.100 \u2013 14.125 MHz und 14.280 \u2013 14.350 MHz<\/li><li> 17-Meter-Band: generell contest-frei<\/li><li> 15-Meter-Band: 21.350 \u2013 21.450 MHz<\/li><li> 12-Meter-Band: generell contest-frei<\/li><li> 10-Meter-Band: 28.225 \u2013 28.400 MHz<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h6>Morse (CW):<\/h6>\n\n\n\n<ul><li> 80-Meter-Band: 3.560 \u2013 3.800 MHz <\/li><li> 40-Meter-Band: 7.040 \u2013 7.200 MHz <\/li><li> 20-Meter-Band: 14.060 \u2013 14.350 MHz <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Wir empfehlen, die Angaben zu Pfadi-Frequenzen und contest-freien Bereichen auszudrucken und am JOTA beim Funktisch sichtbar zu platzieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"planung\">Planung und Vorbereitung<\/h2>\n\n\n\n<p>Folgende Aufgaben geh\u00f6ren zum Verantwortungsbereich Funk: <\/p>\n\n\n\n<h5>Zwei Monate vor dem Anlass: <\/h5>\n\n\n\n<ul><li>Abfragen der Rahmenbedingungen, zum Beispiel:<ul><li>Wo ist der Standort? <\/li><\/ul><ul><li>Ist dort ein Pfadiheim oder soll eine Fieldday-Station aufgebaut werden? <\/li><li>Wie ist der Internet-Zugang gew\u00e4hrleistet f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse der Funkstation (Cluster,eLog, DMR-Hotspot, Webcam usw.)?  <\/li><\/ul><\/li><li>Erwartungshaltung mit den Pfadileiter\/innen kl\u00e4ren, zum Beispiel: <ul><li>Soll der Aufbau der Antennen gezielt gemeinsam mit den Pfadis w\u00e4hrend es JOTA-JOTI-Anlasses erfolgen (im Sinne eines Erlebnisses bzw. Erfahrung f\u00fcr die teilnehmenden Pfadis) oder  soll der Aufbau der Antennen bereits am Vortag erfolgen? <\/li><li>Ab wann (allenfalls bereits am Vortag) kann das Haus betreten werden? <\/li><li>Wo kann der Schl\u00fcssel bezogen werden?  <\/li><\/ul><\/li><li>Standort rekognoszieren: <ul><li>Wo im Haus kann die Funkstation aufgebaut werden? <\/li><li>Wo k\u00f6nnen vor dem Haus Antennen gestellt werden? <\/li><li>Wie sind die Ausbreitungsm\u00f6glichkeiten an diesem Standort? (Berge, H\u00fcgel) <\/li><li>Wo ist der 230V-Stromanschluss? Wie ist die Absicherung?  <\/li><\/ul><\/li><li>Angebot und Dienstleistungen mit den Pfadileiter\/innen besprechen und definieren: <ul><li>Welche Betriebsarten sollen genutzt und\/oder gezeigt werden? <\/li><li>Kommen die Teilnehmer\/innen gezielt zu bestimmten Zeiten oder ist der Funk eine Walk-in-Aktivit\u00e4t? <\/li><li>Festlegen Pr\u00e4senzzeiten des Funkerteams f\u00fcr spontane Besuche (jederzeit tags\u00fcber und abends oder nur eingeschr\u00e4nkt?)  <\/li><\/ul><\/li><li>Rekrutieren des Funker-Teams <\/li><\/ul>\n\n\n\n<h5> Zwei Wochen vor dem Anlass: <\/h5>\n\n\n\n<ul><li>Materialliste erstellen <\/li><li>DMR-Codeplug anpassen und die JOTA-TG einprogrammieren<br>(<strong>Achtung: Zeitintensiv!<\/strong>) <\/li><li>Einsatzplanung Funkteam <\/li><li>Skeds mit anderen Gruppen im In- und Ausland vereinbaren <\/li><\/ul>\n\n\n\n<h5>Eine Woche vor dem Anlass:<\/h5>\n\n\n\n<ul><li>Letzte Infos des RISC-Team zum JOTA-JOTI-Anlass konsultieren (wird ca. 10 Tage vor dem Anlass per eMail zugestellt bzw. auf der Homepage publiziert).<\/li><li>Plakate mit Buchstabieralphabet, Pfadi-Frequenzen, usw erstellen und ausdrucken.<\/li><li>Zugeschickt erhaltene BAKOM-Sprecherlaubnis ausdrucken und am JOTA-JOTI-Anlass dabei haben. <\/li><\/ul>\n\n\n\n<h5> Aufbau:<\/h5>\n\n\n\n<ul><li>Aufbau von Antennen und Ger\u00e4tschaften <\/li><li>Test aller vorgesehenen Betriebsarten auf den vorgesehenen B\u00e4ndern<\/li><li>Beschaffung des fehlenden Materials<\/li><li>Briefing des Funkteams <\/li><\/ul>\n\n\n\n<h5> Betrieb w\u00e4hrend des Anlasses:<\/h5>\n\n\n\n<ul><li>Sicherstellen, dass zu den vereinbarten Betriebszeiten mindestens zwei Funkamateure anwesend sind:<ul><li>Der eine Funkamateur bedient die Funkger\u00e4te bzw. begleitet jene Kinder, die gerade ein QSO machen.<\/li><li>Der andere Funkamateur betreut die  restlichen Kinder im Funkraum und steht f\u00fcr Fragen der Kinder zur  Verf\u00fcgung sowie nimmt Neuank\u00f6mmlinge in Empfang und stellt sicher, dass  diese nicht laut schwatzend den Funkbetrieb st\u00f6ren.  <\/li><\/ul><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h5>Nach dem Anlass:<\/h5>\n\n\n\n<ul><li><strong>Auswertung ausf\u00fcllen<\/strong><br>Das RISC-Team (Radio- und Internet-Scouting) der PBS ben\u00f6tigt dein Feedback, um zu erfahren, was wir n\u00e4chstes Jahr wieder genau gleich (gut) machen sollen und was wir ver\u00e4ndern sollen. Deshalb nimm dir bitte 5 bis 10 Minuten Zeit und nimm an unserer Umfrage teil. <\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2>Das besondere Extra an deiner Funkstation<\/h2>\n\n\n\n<p>\u00dcberlege dir, ob du allenfalls ein besonderes Extra bieten kannst, was dein Angebot von den anderen JOTA-Stationen unterscheidet. Dies bietet eine Abwechslung f\u00fcr jene Teilnehmer, die bereits mehrfach an einem JOTA-JOTI-Anlass teilgenommen haben. Und dies ist dann auch etwas, von dem die Kinder erz\u00e4hlen k\u00f6nnen, wenn sie bei einer Funkverbindung mit anderen Pfadigruppen ins Gespr\u00e4ch kommen.<\/p>\n\n\n\n<p> Ein solches Extra k\u00f6nnte zum Beispiel sein:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Funkverbindungen \u00fcber den geostation\u00e4ren Satelliten \u201eQatar OSCAR-100\u201c (\u201eEs\u2019hail-2\u201c). <\/li><li>eine Webcam, welche die Geschehnisse vom Funktisch ins Internet streamt. Damit gelingt eine spannende Kombination von JOTA (Funk) und JOTI (Internet). <\/li><li>W\u00e4hrend des QSO wird vom Kind ein Foto gemacht. Und dieses Foto wird als Bildseite eine QSO-Karte gedruckt, so dass jedes Kind seine \u201eeigenen\u201c QSL-Karten hat (Datenschutz beachten. Die QSL-Karte dient als Souvenir f\u00fcr das Kind. An den QSO-Partner geht eine regul\u00e4re QSL-Karte). <\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2>Spezielle QSL-Karte f\u00fcrs JOTA<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das JOTA wird gerne eine spezielle QSL-Karte hergestellt. F\u00fcr die Bildseite der QSL-Karte eignet sich ein Foto des Pfadiheims oder ein Gruppenfoto der teilnehmenden Gruppe (wahlweise ein bereits bestehendes Bild z.B. aus dem letzten Pfadilager oder das Foto entsteht zu Beginn des JOTA-JOTI-Wochenendes). F\u00fcr die Textseite der QSL-Karte hat das RISC-Team geeignete Vorlagen, die ber\u00fccksichtigen, dass es bei einem QSO jeweils einen Ham-Operator und einen Scout-Operator gibt. Zudem lohnt sich dort der folgende Vermerk:<br><em><strong>\u201e Please<\/strong>: If Scout Operators are declared, please send <strong>for each<\/strong> an additional QSL-card as souvenir for them. <strong>\u201c<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Da die QSL-Karte eine Spezialit\u00e4t des Amateurfunks ist, muss die Initiative von dir als Funker kommen. Dazu musst du dem Pfadileiter erst erkl\u00e4ren, was eine QSL-Karte. Zeige ihm dazu ein paar geeignete Beispiele aus deiner Sammlung. Wenn dann gekl\u00e4rt ist, was eine QSL-Karte ist, wird dich der Pfadileiter behilflich sein k\u00f6nnen, das Foto f\u00fcr die Bildseite beizusteuern sowie den Druck der QSL-Karten zu organisieren. F\u00fcr den Druck gen\u00fcgt bei der geringen Anzahl Karten, die ben\u00f6tigt werden, etwas festeres Papier und ein Laser-Drucker.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"ablauf-schweizer-runden\">Ablauf der Schweizer Runden auf Kurzwelle und DMR<\/h2>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend des JOTA-JOTI gibt es drei Schweizer Runden. Am Samstag gibt es tags\u00fcber eine auf DMR. Und am Sonntag morgen die traditionelle Schweizer Runde auf Kurzwelle und anschliessend eine Abschlussrunde auf DMR. Die Details (Zeiten, Frequenzen) sind weiter oben im Abschnitt &#8222;<a href=\"https:\/\/riscdev.syso.ch\/jota-joti\/details-fuer-funker\/#fixe-aktivitaeten\">Fixe Aktivit\u00e4ten<\/a>&#8220; aufgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Schweizer Runden erfolgen noch folgendem einheitlichen Ablauf:<\/p>\n\n\n\n<h5>Anmeldung<\/h5>\n\n\n\n<p>Die Leitstation k\u00fcmmert sich um die Festsetzung der exakten Frequenz (Kurzwelle) bzw. um Reservation der Sprechgruppe (DMR). Entsprechend ist sie bereits vorzeitig dort anzutreffen. Wer bereits vor der Startzeit sich einfindet, meldet sich bei der Leitstation.<\/p>\n\n\n\n<p>P\u00fcnktlich zur Startzeit teilt die Leitstation mit, welche andere Stationen sie bereits geh\u00f6rt hat und fragt anhand der Teilnehmerliste (welche allen Gruppen 10 Tage vor dem JOTA-JOTI zugestellt wird) ab, wer zwischenzeitlich auch noch eingetroffen ist. Anschliessend fragt die Leitstation, ob noch weitere Stationen anwesend sind und spontan teilnehmen wollen.<\/p>\n\n\n\n<h5>Zwei Runden f\u00fcr die Pfadi und eine 3.Runde f\u00fcr die Funker<\/h5>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Pfadi gibt es zwei Runden. Ziel ist es, dass in diesen beiden Runden prim\u00e4r mehrere Pfadi ans Mikrofon kommen und nicht der Funker. Der Funker unterst\u00fctzt, wenn der Pfadi den Faden verliert, zu wortkarg ist oder zu langf\u00e4dig wird. Der Funker ist f\u00fcr die Einhaltung der Zeitvorgaben zust\u00e4ndig (siehe nachfolgend).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Runde 1: Vorstellen der Gruppe<\/strong><br>Zu Beginn sagt der Sprechende, wie er heisst, und stellt dann seine Pfadigruppe vor. Das soll beinhalten:<br>&#8211; Name der Pfadigruppe<br>&#8211; Anzahl teilnehmende Pfadi<br>&#8211; Standort (Pfadiheim, Ortschaft)<br>&#8211; Kurze Auflistung \u00fcber bereits erlebte oder geplante Aktivit\u00e4ten.<br>Dieser Durchgang soll <strong>maximal 1 Minute<\/strong> dauern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Runde 2: Erlebnisberichte<\/strong><br>Zwei oder drei Pfadi berichten, was sie besonderes erlebt haben oder was ihnen am diesj\u00e4hrigen JOTA-JOTI am Besten gefallen hat. Ein Durchgang soll 1 bis <strong>maximal 2 Minuten<\/strong> dauern.<\/p>\n\n\n\n<ul><li><strong>Hinweis zur Schweizerrunde am Samstag auf DMR<\/strong>: Wenn es noch nicht gross \u00fcber bereits Erlebtes zu berichten gibt, dann kann man stattdessen berichten, auf was man sich dieses Jahr besonders freut.<\/li><li><strong>Hinweis f\u00fcr die Schweizerrunden am Sonntag<\/strong>: Ziel ist es, dass bei der Abschlussrunde auf DMR andere Kinder ans Mikrofon gehen als bereits vorher auf Kurzwelle am Mikrofon gewesen sind.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Ende der Schweizerrunde nach Runde 2<\/strong><br>Nach Runde 2 wird die Schweizer Runde von der Leitstation offiziell f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt. F\u00fcr die Pfadi endet jeweils nach Runde 2 die Schweizerrunde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Runde 3: Funkrapporte<\/strong><br>Es folgt eine dritte Runde, in der die Funker unter sich die Funkrapporte austauschen (Kurzwelle: RS-Rapport; DMR: R-Rapport). In dieser Runde kommen nun die Funker zu Wort und k\u00f6nnen auch die Gelegenheit nutzen, sich gegenseitig zu gr\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<h5>Reihenfolge mit direkter \u00dcbergabe<\/h5>\n\n\n\n<p>Ein Runde erfolgt immer in der gleichen Reihenfolge. Sie orientiert sich nach der Teilnehmerliste. Es beginnt bei der Leitstation und dann der Liste entlang nach unten. Und dann von oben an der Liste wieder bis zur Leitstation. Die angemeldeten Gruppen geben das Mikrofon direkt weiter an die n\u00e4chste Gruppe auf der Teilnehmerliste. Nur im Zweifelsfall wird das Mikrofon an die Leitstation zur\u00fcckgegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Ist eine Runde zu Ende, ruft die Leitstation noch die zus\u00e4tzlichen spontanen Stationen der Reihe nach auf. Diese geben das Mikrofon an die Leitstation zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Anschliessend leitet die Leitstation die n\u00e4chste Runde ein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Print \ud83d\udda8 PDF \ud83d\udcc4 eBook \ud83d\udcf1 Hinweis: Der prim\u00e4re Adressat dieses Kapitels sind die Funkamateure. Entsprechend enth\u00e4lt der Text teilweise Fachbegriffe aus dem Amateurfunk, die einem Laien nicht verst\u00e4ndlich sind. Aktuell Am 11. und 13. 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