Bericht Jota-Joti 2018
Jedes Jahr gegen Ende Oktober treffen sich tausende von Pfadfindern auf der ganzen Welt «on the air» und «on the internet» um miteinander zu plaudern. Auch dieses Jahr beteiligten wir uns mit der Pfadi Mittelrheintal wieder an diesem internationalen Anlass. Doch im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, in denen wir am Jota-Joti teilgenommen haben, haben wir uns beim diesjährigen Programm weniger auf das Funken oder Chatten fokussiert, sondern mehr darauf, gemeinsam einen Einblick in die Technik zu bekommen.
Zu diesem Zweck gab es verschiedene elektronische Bausätze die die Teilnehmer mit Lötkolben und Lötzinn zusammensetzten konnten. Dabei waren nicht nur Konzentration, Genauigkeit und Geduld gefragt sondern auch ein systematisches Vorgehen und eine ruhige Hand. Und so waren auch alle Teilnehmer hoch konzentriert am Löten. Nur manchmal war die Geduld nicht ganz so gross und es kam zu kleineren Verschmelzungen von Lötstellen. Diese konnten jedoch alle wieder korrigiert werden und am Schluss konnte jeder und jede einen fertigen Casino Royal Bausatz mit nach Hause nehmen.
Neben dem Löten machten sich die Teilnehmer am Nachmittag auf die Suche nach unserer JID. Die JID ist die Nummer, die jeder Station (Gruppe), die am Jota-Joti teilnimmt, zugewiesen wird und welche mit den anderen Stationen ausgetauscht werden kann, um den Überblick zu behalten, mit welchen Gruppen man alles Kontakt hatte.
Unsere JID war jedoch im ganzen Wald rund um das Pfadiheim versteckt. Die einzigen Hinweise, die die Teilnehmer erhielte waren ei paar Kartenausschnitte auf denen ein paar Punkte markiert waren.
Irgendwo im Umkreis dieser Punkte waren dann Teile der JID versteckt. Manchmal fanden die Teilnehmer jedoch auch nur einen weiteren Hinweis dem sie nachgehen mussten um den JID-Schnipsel zu finden. So gab es beispielsweise ein Logical und ein Zahlenrätsel die gelöst werden mussten. Besonders viel Mühe bereitete ein Hinweis, der in einem Sack auf einen Baum gehängt wurde und nicht leicht zu finden war.
Nach einem leckeren Abendessen begaben wir uns alle am späteren Abend noch einmal nach draussen um dort im Dunkel «Versteckis» und Alcatraz zu spielen.
Dabei stellte sich heraus, dass es sich, selbst mit Taschenlampe, als sehr schwierig erweist, die Versteckten wieder zu finden.
Am Sonntagmorgen mussten die Teilnehmer gar nicht erst von den Leitern geweckt werden. Bereits früh am morgen machten diese einen grossen Radau im oberen Stockwerk.
Nach dem Frühstück widmeten sich alle nochmals mit grossem Interesse dem Löten. Ebenfalls konnte man immer wieder einmal via TeamSpeak mit anderen Pfadfindern auf der ganzen Welt kommunizieren.
